Fontys und Summa erneuern ihre Zusammenarbeit im Bereich der Laborausbildung in der Brainport-Region
Fontys und Summa haben eine neue Kooperationsvereinbarung zur Nutzung der Laboreinrichtungen des Fontys Technology Institute im Nexus-Gebäude auf dem Campus der TU Eindhoven unterzeichnet. Die alte Vereinbarung bestand seit über zwanzig Jahren und wurde nun an die aktuelle Situation und die Ziele beider Bildungseinrichtungen angepasst. Die erneuerte Vereinbarung bestätigt nicht nur die langjährige Zusammenarbeit, sondern bietet auch die Möglichkeit, gemeinsam neue Bildungsentwicklungen und Aufstiegschancen zwischen den beiden Hochschulen weiter auszubauen.
Mit der erneuerten Zusammenarbeit sicherstellen Fontys Technology Fontys und Summa gewährleisten, dass Studierende in der Region Eindhoven weiterhin eine hochwertige und moderne Laborausbildung auf MBO- und HBO-Niveau erhalten. Durch die Zusammenarbeit bieten Fontys und Summa Studierenden die Möglichkeit, in modernen und inspirierenden Laboren mit professioneller Ausrüstung aus der Praxis zu lernen. Da die Einrichtung und Instandhaltung von Laboren kostspielig ist, ermöglicht die Kooperation beiden Institutionen, kontinuierlich in eine zukunftsfähige und hochwertige Laborausbildung zu investieren. Dies schafft ein äußerst attraktives Lernumfeld für Studierende.
Ein gemeinsames Team
Fontys stellt Summa Labore, Seminarräume und weitere Einrichtungen im Nexus-Gebäude zur Verfügung. Darüber hinaus arbeiten die Labormitarbeiter beider Institutionen eng zusammen: Die technischen Lehrassistenten von Summa und die Lehr- und Forschungsassistenten von Fontys bilden in den Laboren ein gemeinsames Team. Dies erhöht die Sicherheit und gewährleistet eine angemessene Betreuung der Studierenden während des Unterrichts.
Starke Laborausbildung
Fontys und Summa beabsichtigen zudem, ihre Zusammenarbeit im Bildungsbereich fortzusetzen. Beide Institutionen sehen es als gemeinsame Verantwortung, in der Brainport-Region eine praxisorientierte Ausbildung anzubieten. Daher arbeiten sie gemeinsam an durchgängigen Lernpfaden und einer engen Vernetzung von berufsvorbereitender Sekundarbildung (VMBO), beruflicher Sekundarbildung (MBO), Hochschulbildung (HBO) und Universitätsbildung (WO). Sie prüfen außerdem Möglichkeiten für gemeinsame Kurse und lebenslanges Lernen (LLL).
Maartje Damoiseaux, Direktorin von Fontys Technology: „Summa und Fontys arbeiten schon lange intensiv zusammen, aber mit dieser neuen Vereinbarung bündeln wir unsere Kräfte noch einmal, um die Laborausbildung in der Brainport-Region zukunftssicher zu gestalten. Wir alle verfolgen dasselbe Ziel: mehr Fachkräfte auf hohem Niveau auszubilden. Gemeinsam können wir das deutlich besser erreichen als getrennt. Summa und Fontys beweisen, dass dies möglich ist. Darauf bin ich sehr stolz.“
Patricia van der Linden-Straatman, Direktorin von Summa: „Da Summa und Fontys dieselben hochwertigen und hochmodernen Labore nutzen, lernen die Studierenden frühzeitig, in einem professionellen und praxisorientierten Umfeld zu arbeiten. Dies erleichtert ihnen den Übergang vom MBO zum HBO, da sie bereits mit der Ausstattung, den Arbeitsmethoden und der Umgebung vertraut sind. Die Studierenden bringen im MBO fundierte praktische Fähigkeiten mit und kombinieren diese später mit den analytischen Kompetenzen des HBO. Laut der Praxis ist genau diese Kombination von unschätzbarem Wert.“
Ausbildung zum Labortechniker oder Analytiker
Die Fontys-Technologielabore im Nexus-Gebäude dienen dem Biologie- und Chemieunterricht. Hier werden Studierende zu Labortechnikern und -analytikern ausgebildet. Sie lernen unter anderem, Untersuchungen an Blut, Lebensmitteln, Boden und Wasser durchzuführen. Außerdem analysieren sie beispielsweise DNA, Luftqualität, Medikamente und Parfums. In jedem Laborraum können gleichzeitig etwa 24 Studierende unterrichtet werden. Jährlich nehmen rund 300 Studierende der Summa School of Business an den Fontys-Laboren teil.
Mit der erneuerten Vereinbarung erklären Fontys und Summa, dass sie auch weiterhin jeweils bevorzugter Partner für Entwicklungen auf dem Gebiet der Laborausbildung in der Region bleiben.