Europameister im Judo, Paulien: „Bei Summa habe ich den Raum, meine beiden Träume zu verfolgen.“
Wie lässt sich internationaler Spitzensport mit einem Pflegestudium vereinbaren? Für die 22-jährige Paulien Sweers aus Nuenen ist diese Frage beantwortet. Dank Flexibilität, Engagement und individueller Betreuung hat sie in diesem Studienjahr an der Summa University ihren idealen Weg gefunden. Nach sechs Jahren Hochschulausbildung im Bereich Pflege wechselte sie zu Beginn des Studienjahres an die Summa. Eine echte Erleichterung, wie sie es nennt. „Hier werde ich nicht nur als Studentin, sondern als ganzer Mensch wahrgenommen.“
Europäischer Titel
Am vergangenen Wochenende wurde Paulien bei den U23-Europameisterschaften im Judo in der Gewichtsklasse über 78 kg Europameisterin. Derzeit trainiert sie für Summa. der Berufsausbildungslehrgang KrankenpflegeSie studiert in einem flexiblen Programm, das ihren Bedürfnissen entspricht. Offiziell ist sie im vierten Studienjahr, holt aber noch Teile des Stoffs aus dem zweiten und dritten Jahr nach, wie zum Beispiel Wahlfächer und Fächer wie Niederländisch, Englisch und Mathematik.
„Ich kann ganz in meinem eigenen Tempo trainieren“, sagt sie. Sie trainiert etwa 13 Stunden pro Woche bei Hercules in Limburg und fährt einmal wöchentlich zum nationalen Judo-Training nach Papendal. „Es ist ein intensives Programm, aber es funktioniert. Dank des Trainingsraums hier.“
Zwei Träume!
Während sie die Arbeitsbelastung und die Struktur der höheren beruflichen Ausbildung zuvor zurückhielten, fühlt sich Paulien bei Summa bestärkt, die Zügel selbst in die Hand zu nehmen. „Ich habe zwei Träume: einen Traum von der Krankenpflege und einen Olympiatraum. Ich möchte die Niederlande bei den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles vertreten. Und ich verfolge beide Träume.“
An der Summa hat sie die Freiheit, ihre Ausbildung individuell zu gestalten. So absolviert sie beispielsweise ein Praktikum in der PG-Abteilung von De Akkers in Nuenen und trägt viel Verantwortung für ihren eigenen Lernweg. „Schon bei der Einführung wurde ich gefragt: Was brauchen Sie? Es gab keine Vorbehalte oder Vorurteile, nur echtes Interesse.“
Eine ihrer niederländischen Lehrerinnen nahm sich sogar kurz vor ihrem Mutterschaftsurlaub die Zeit, Paulien persönlich zu betreuen. „Das zeigt, wie weit die Menschen hier bereit sind zu gehen. Man spürt es in allem.“
Mit Fokus gewinnen
Auf der Matte beweist Paulien, dass sie mit derselben Konzentration weit kommt. Über die Europameisterschaften sagt sie: „Letztes Wochenende war alles so knapp. Ich musste Kampf für Kampf konzentriert bleiben. Wenn man auch nur eine Sekunde unaufmerksam ist, kann alles vorbei sein. Es bestand die Chance auf eine Medaille, weil ich das ganze Jahr über konstant gute Leistungen gezeigt habe. Dieser Titel fühlt sich wie eine riesige Belohnung an.“
Was bringt die Zukunft?
Wenn alles nach Plan läuft, hofft Paulien, nach diesem Schuljahr ihr Diplom als Krankenschwester zu erhalten. Ob sie danach weiterstudieren möchte, ist noch ungewiss. „Ich werde mich vor allem darauf konzentrieren, meinen zweiten Traum zu verwirklichen: die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028.“
Fotos: Europäische Judo-Union