Iris Versteden, 4. Platz beim internationalen Kaffeewettbewerb
Iris Versteden absolviert am Summa College eine Ausbildung zur selbstständigen Hostess und nahm am Wettbewerb „Belgian Junior Coffee Ambassador“ (BCJA) teil. Dank ihres Fachwissens und ihrer Leidenschaft belegte sie den vierten Platz! Eine bemerkenswerte Leistung, wenn man bedenkt, dass sie sich nur sechs Monate zuvor noch mehr für Cocktails als für Kaffee interessiert hatte. Wie konnte das passieren?
Lehrer mit ansteckender Begeisterung
„Ich habe mein Hostessen-Diplom Level 2 bei De Rooi Pannen gemacht und anschließend im Lovano in Veldhoven angefangen zu arbeiten“, erzählt Iris. „Dort lernte ich die Ausbilderin Maike Looijenga kennen, die mir vom Level-3-Programm erzählte. Einmal pro Woche zur Schule zu gehen und dieses Diplom wirklich anzustreben, reizte mich. So kam ich schließlich ans Summa College. Während meines Studiums gab mir Frau Looijenga noch einen Tipp: Ich sollte an diesem BJCA-Wettbewerb teilnehmen. Kaffee interessierte mich damals noch nicht so sehr; Cocktails waren mein großes Interesse. Aber durch die Teilnahme habe ich unglaublich viel gelernt. So viel sogar, dass ich den vierten Platz (von 17 Teilnehmern) belegt habe.“
Internationaler Erfolg
Der belgische Wettbewerb „Junior Coffee Ambassador“ findet seit 2013 statt, und zum zweiten Mal durften auch internationale Studierende teilnehmen. Jeder kann nur einmal mitmachen, es gilt also: Alles oder nichts. „Wenn man da steht und alle Blicke auf einen gerichtet sind, ist das ganz schön nervenaufreibend. Ich musste einen Cappuccino und einen Espresso zubereiten, während die Juroren direkt daneben standen und sich Notizen machten – das war echt intensiv. Zum Glück hatte ich vorher viel mit meinem Dozenten geübt.“
Präsentation von Fachwissen
Bei dem Wettbewerb geht es um mehr als nur um Kaffeezubereitung. „Jeder Teilnehmer präsentiert seine Zubereitung in einer zehnminütigen Show. Ich habe meinen Kaffee ganz traditionell mit einer kleinen Kaffeemühle zubereitet. Die Bohnen, die Mischung, die Röstung und der Mahlgrad bestimmen den Geschmack. Sogar die Wassersorte spielt eine Rolle. Wir durften mit vier verschiedenen Bohnen von Koffie Rombouts arbeiten. Man recherchiert, experimentiert und verkostet viel im Vorfeld. Ich habe mich für Bohnen aus Myanmar entschieden. Während des Wettbewerbs wurde die ganze Geschichte dahinter erzählt: woher die Bohnen kommen, wie sie geerntet und gewaschen werden. Das kam super an.“
Unvergessliches Erlebnis
Die vier besten Teilnehmer des BJCA-Wettbewerbs gewannen Preise. Die ersten drei waren nach der ersten Show noch nicht fertig. „Der Wettbewerbstag endete mit einem Abendessen. Währenddessen mussten die Erst- bis Drittplatzierten noch Kaffee kochen, während ich mich schon entspannte. Sie waren übrigens verdiente Gewinner; sie waren unglaublich gut vorbereitet und allen anderen weit überlegen. Das war unschlagbar. Ich bin sehr zufrieden mit dem vierten Platz; es war ein unvergesslicher Tag. Als Preis erhielt ich eine Goodie-Bag mit einer Koffie Rombouts Kaffeemaschine und fünf Packungen Kaffeepads.“ Der unerwartete Sieg: „Vor sechs Monaten trank ich meinen Kaffee noch mit Milch, aber jetzt bevorzuge ich ihn schwarz!“