Kinderbetreuung, viel mehr als nur ein Babysitter-Standort
Iris Viveen (21) wusste schon als Kind, was sie später einmal werden wollte. „Als Kind hatte ich immer eine Puppe dabei. Egal, wohin wir gingen. Ich betrachtete die Puppe als mein eigenes Kind. Ich hatte auch mehrere Babysitterjobs, bei denen ich sowohl Babys als auch ältere Kinder betreut habe. Deshalb wusste ich schon sehr früh, dass ich mit Kindern arbeiten wollte.“
Es ist offensichtlich, dass Iris hier genau richtig ist. Nicht nur, weil sie fürsorglich und hilfsbereit ist, sondern auch, weil sie in ihren Ferien gerne mit anpackt, um weitere Erfahrungen zu sammeln. „Ich mache ein Praktikum bei Korein für die Schule. Außerdem arbeite ich dort zwei Wochen in den Sommerferien. Ich helfe den Kindern beim Aufstehen und Zubettgehen, kümmere mich um sie, unternehme etwas mit ihnen und spreche mit den Eltern. Die Arbeit macht mir wirklich Spaß.“
Vmbo-Grundlagen
Iris fügt hinzu, dass die Wahl einer passenden Schule ebenfalls wichtig sei. „Ich habe mir auch andere Schulen angesehen, mich aber bewusst für das Summa College entschieden. Hier erhält man mehr Unterstützung und wird eher als Schüler denn als Nummer wahrgenommen.“
Mehr als nur Babysitten
Die Arbeit in der Kinderbetreuung ist sehr vielfältig. Studierende erhalten unter anderem theoretischen Unterricht in Pädagogik, staatsbürgerlicher Bildung und kindlicher Entwicklung. Dadurch können sie besser auf die individuellen Bedürfnisse eines Kindes eingehen. Iris erklärt: „Man lernt, wie man Flaschennahrung gibt, wie man interaktiv vorliest, wie man die richtige Betonung einsetzt und wie man sich mit den Eltern unterhält. Ab dem zweiten Studienjahr gibt es außerdem Gastvorträge zur Psychologie, und Organisationen wie UNICEF kommen, um über Kinderrechte zu sprechen.“
Der schönste Moment des Tages
Von allen Aufgaben und Aktivitäten gibt es einen Moment, auf den sich Iris am meisten freut: die Betreuungszeiten. „Bei den Betreuungszeiten werden die Kinder gefüttert, gewickelt und angezogen. Wir lassen uns dabei immer lustige Aktivitäten ausdenken. Manchmal braucht es etwas Kreativität. Aber den Kindern macht es normalerweise richtig Spaß.“