Minister Robbert Dijkgraaf besucht Summa
Am 13. Februar präsentierten sich die Berufsbildung (MBO), die Hochschulbildung (HBO) und die Universität Eindhoven unserem Minister für Bildung, Kultur und Wissenschaft, Robbert Dijkgraaf, auf beeindruckende Weise. Summa war Gastgeber eines Großteils des Programms; der Minister unterstützt die Berufsbildung (MBO) nachdrücklich. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen sowie Studierende kamen zu Wort, und eines dürfte dem Minister und den anwesenden politischen Entscheidungsträgern klar sein: Durch enge Zusammenarbeit mit der Wirtschaft können wir in unserer Region viel erreichen. Sehr viel.
Der Nebel lichtete sich und die Sonne kam zum Vorschein, als gegen zehn Uhr das Programm im beeindruckenden Gebäude des Brainport Industries Campus (BIC) begann. Hier sind verschiedene Studiengänge der Summa University of Technology angesiedelt, und nach einem kurzen Rundgang mit Laurent de Vries, Renate Reijmers (Vorstand) und Saartje Janssen (Leiterin verschiedener technischer Schulen der Summa University of Technology) zeigte sich der Minister sichtlich beeindruckt. Er sprach mit Studierenden des Studiengangs Maschinenbau und erhielt im Foyer von der talentierten Modestudentin Trijntje einen „intelligenten“ Ventilator (ausgestattet mit einem NFC-Chip). Laut ihren Angaben haben mehrere Fachbereiche ihrer Schule letztendlich zur Entwicklung des Ventilators beigetragen. Es war ein symbolisches Geschenk: Der Minister erwähnt bei seinen Schulbesuchen im ganzen Land stets die Ventilatoren.
Hotspots
Anschließend präsentierten wir an drei Hotspots verschiedene Projekte und innovative Bildungsansätze. Es war großartig zu sehen, wie interessiert und begeistert unser Minister reagierte. Roy und Niels, Schüler des Studiengangs „Techniker für intelligente Industrien“, stellten ihre Hightech-Projekte und Kooperationen mit der Wirtschaft vor. Ein Ingenieur von VDL zeigte sich zufrieden mit den Schülern. Ward und Wessel vom Studiengang „Musikproduktionslabor“ präsentierten dem Minister ihr neues Programm vor einer farbenfrohen, acht Meter langen Projektionsfläche. Dijkgraaf durfte einen Loop auf einer Drum-Machine spielen, um einen Eindruck davon zu bekommen. „Er hat das fantastisch gemacht“, sagte Ward. „Es macht Spaß, Einblicke in unser Programm zu geben. Man fragt sich vorher: Würden sie es auch interessant finden? Und ob sie es fanden!“ Der Minister traf dann die Pflegeroboter, die häufig in den Nachrichten waren, und mithilfe einer VR-Brille wurde die Gesundheitsversorgung greifbar: Gesundheitswesen und Technologie gehen Hand in Hand. Schülerin Laura genoss das Treffen. „Mit Virtual Reality können wir viel üben und dürfen Fehler machen. Es war spannend, darüber zu sprechen.“
Robbert Dijkgraaf ist ein großer David-Bowie-Fan. Als Überraschung erschien ihm per Hologramm ein Doppelgänger aus England. Nach einem kurzen Gespräch über das heutige Bildungswesen und seine Jugend wurde der Minister mit einem Privatkonzert verwöhnt: „Bowie“ sang seinen Hit „Heroes“ als Hommage an alle Berufsschüler. Wir beendeten den Vormittag mit Lob vom Minister: „Es war ein fantastisches Erlebnis. Sehr inspirierend.“ Der Minister erhielt außerdem ein wunderbares Geschenk: das Buch „In Verbinding“ (In Verbindung) von der Summa Relational Work Practitionership, einer Lerngemeinschaft, die Forschung betreibt und sich der personalisierten Bildung und der individuellen Förderung von Schülern verschrieben hat.
Am Nachmittag besuchte die gesamte Gruppe die Fontys University of Applied Sciences und die TU Eindhoven, um deren hybride Lern- und Forschungsumgebungen kennenzulernen und Studierende beider Hochschulen zu treffen. Joep Houterman (Vorsitzender des Rektorats der Fontys University of Applied Sciences) und Robert-Jan Smits (Vorsitzender des Rektorats der TU Eindhoven) ermöglichten es den Studierenden, in inspirierenden Living Labs wie dem MakersPlayce und dem Innovation Space ihr Können unter Beweis zu stellen. Der Minister sprach mit verschiedenen Studierendenteams.
Debat
In der Sterrenlaan 10 diskutierte Dijkgraaf anschließend mit Studierenden im schönen Summa-Saal. Rund hundert von ihnen waren anwesend, und ihre Fragen waren vielfältig. Zu den Themen der Veranstaltung „Spreek Je Uit!“ (Sprich es aus!) gehörten die Studienfinanzierung und alle Entwicklungen rund um die Grundförderung, die Rolle der Berufsausbildung in der Gesellschaft, das Wohlbefinden der Studierenden und die Zukunft der Bildung. Wir erfuhren außerdem, dass der Minister früher Mittelfeldspieler war („eine eher mittelmäßige Version von Zidane“) und dass ihm das Wohlergehen junger Menschen nach den anstrengenden Jahren der COVID-19-Pandemie sehr am Herzen liegt. Im Laufe der Diskussion erhoben sich immer mehr Studierende, um ihre Fragen zu stellen.
Der Tag schloss mit einem strategischen Arbeitsessen, an dem Studierende, Bürgermeister Jeroen Dijsselbloem sowie mehrere Direktoren und Aufsichtsratsvorsitzende (unter anderem von Philips, Ergon, Simac und Brainport) teilnahmen. Die Vorstandsvorsitzenden der drei Eindhovener Hochschulen präsentierten ihre Ideen, welche Räume wir für Talente in der heutigen, von Fachkräftemangel geprägten Gesellschaft schaffen müssen. Welche Bedeutung kann die Brainport-Region für die Niederlande haben, und was ist nötig, um dies zu erreichen?
Ein langer Tag voller Eindrücke und Erkenntnisse. Ein wertvoller Tag, an dem wir unser Können unter Beweis stellen konnten. Ein Tag, an dem unsere Studierenden ihre Erfahrungen teilten. Minister Robbert Dijkgraaf kehrte mit einem Rucksack voller Geschichten nach Den Haag zurück.
Sehen Sie sich das Video an, um einen Eindruck vom Tag zu erhalten.