Summa-ICT-Studenten gewinnen Hackathon
Summa ICT ist unglaublich stolz auf die Schüler Yusuf, Tim und Andor. Ende November nahmen sie am Digital Proof Hackathon in Tilburg teil und gewannen das Finale am 1. Dezember.
Was für eine fantastische Leistung! Ein schöner Bonus: Die anderen Teams kamen von Universitäten und bestanden aus Studierenden der Datenwissenschaft. Unten findet sich die Geschichte der Woche, aber der begeisterte Beitrag der Studierenden (letzter Absatz) ist natürlich das Beste daran.
Der Fall: Intelligente Transportaufzüge
Die teilnehmenden Teams arbeiteten in einem multidisziplinären Team mit klar definierten Aufgaben zusammen. Unser Dreierteam hatte die Möglichkeit, den besten Prototyp für die praktische Fallstudie zu entwickeln, die sich mit intelligenten Transportaufzügen befasste. Die Herausforderung bei Hochhäusern liegt in der effizienten Logistik. Baustellenaufzüge bilden das Herzstück der vertikalen Logistik und bieten hier erhebliches Verbesserungspotenzial. Oft werden Baustellenaufzüge gruppiert, um die Kapazität zu erhöhen, doch jeder Aufzug arbeitet als eigenständiges System. Daher wäre es interessant, die Aufzüge zu vernetzen und intelligenter zu gestalten. Die Studierenden erhielten umfangreiche Datensätze und mussten auf Basis ihrer Schlussfolgerungen einen Prototyp entwickeln, um eine funktionierende Lösung zu erzielen. Eine echte Herausforderung im Bereich Data Science!
Arbeiten!
Unser Team, unter der Leitung von Ron van Asseldonk und Jaap van Hulsel, begann mit einer Befragung des Kunden. Was sind die größten Herausforderungen für die Effizienz? Der Kunde hatte eine klare Antwort: Es ging um die Aufzugtüren. Aus Sicherheitsgründen müssen zwei Türen geschlossen sein, bevor sich der Aufzug in Bewegung setzen kann. Bauarbeiter vergessen häufig, die Türen zu schließen oder schließen sie nur halb. Dadurch kann es vorkommen, dass der Aufzug über eine Stunde lang stecken bleibt. Unsere Gruppe kam zu dem Schluss, dass ein Aufzug aufgrund der Türen feststeckt, wenn beide Bedingungen erfüllt sind:
- Der Aufzug fährt nicht um.
- Der Aufzug verändert sein Gewicht nicht (es steigen keine Personen ein oder aus).
Sie analysierten die Zeitfenster und stellten fest, dass die Aktivitäten stets innerhalb von fünf Minuten abgeschlossen waren, gefolgt von längeren Inaktivitätsphasen. Ihr Vorschlag: Die Türen sollten sich nach fünf Minuten automatisch schließen. Die Jury kürte den Gewinner. Wer hatte dem Kunden die besten Fragen gestellt? Weil die Berufsschüler gute Fragen stellten und so eine einfache Lösung für die größte Herausforderung des Kunden fanden, gewannen sie den Hackathon.
Die Schüler sprechen
Andor: „Wir haben am Digital Proof Hackathon in Tilburg teilgenommen. Es gab drei verschiedene Aufgaben, und wir entschieden uns für Aufgabe C für die Firma RAXTAR. Wir sollten die Aufzüge mithilfe der uns zur Verfügung gestellten Daten effizienter gestalten. Wir erhielten Zugriff auf Live-Daten von 107 Industrieaufzügen und konnten so genau sehen, wie viele Aufzüge belegt waren und auf welchen Etagen sie sich befanden. Mit diesen Daten sollten wir eine Lösung finden, um die Aufzüge effizienter zu machen. Deshalb fragten wir nach, was den größten Zeitaufwand auf der Baustelle verursachte. RAXTAR teilte uns mit, dass die Türen unnötigerweise offen gelassen und vor dem Schließen manuell geschlossen werden mussten. Wir entwickelten einen Prototyp, der dies analysierte und erkannte, wann eine Tür unnötigerweise offen war. Wir arbeiteten vier Tage an der Entwicklung des Prototyps und einer Präsentation und stellten beides der Jury vor. Wir gewannen den Hackathon. Die anderen Teilnehmer von Aufgabe C waren allesamt Studierende der Datenwissenschaft. Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen, die wir in dieser kurzen Zeit erzielen konnten.“