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Tim ist sehr zufrieden mit seiner Arbeit als Smart Industry Techniker.

04. Juli 2025
Tim Hilverda, Techniker, Branchenneuigkeiten

Tolle Aufgabe!

Von außen ist es nicht sichtbar, aber das Gerät steckt voller technischer Raffinessen. Dank Sensoren, automatischen Schließmechanismen und Echtzeitanweisungen ist eine falsche Montage der Komponenten tatsächlich unmöglich. Tim Hilverda: „Es war ein richtig cooles Projekt. Man macht mit seinem Team alles selbst: Design, 3D-Zeichnungen, Formenbau, Programmierung, elektrische Verbindungen – einfach alles. Und das Tolle daran ist: Wir arbeiten ständig an solchen praktischen Projekten. Bald werden wir bei Yaskawa mit Robotern arbeiten. Ich freue mich schon sehr darauf.“

Lernen in der Praxis

Tim gehört zum ersten Jahrgang des Programms „Techniker für intelligente Industrie“. Das Programm kombiniert Elektrotechnik, Maschinenbau und Mess- und Regelungstechnik mit Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). Die Kursmaterialien und Projekte wurden in Zusammenarbeit mit 30 Unternehmen der Brainport-Region entwickelt. Dies war für Tim ausschlaggebend für seine Wahl des Programms. „Man lernt Technologie in der Praxis, nicht aus Büchern. Eigentlich wollte ich nach dem Abitur (VMBO) arbeiten, aber meine Eltern überzeugten mich zu einer Ausbildung. Ich begann eine Berufsausbildung im Bereich Mechatronik, aber als ich dort ein Praktikum absolvierte, wusste ich ganz sicher: Ich will arbeiten. Also wechselte ich schnell zur Berufsausbildung (BBL).“

Weiter wachsen

Er fand eine Stelle bei TFT in Asten, einem Unternehmen, das Prozesse für Firmen mithilfe von Robotern, Schweißvorrichtungen, Werkzeugen und Maschinen automatisiert. „Es ist ein tolles, kleines Unternehmen, in dem ich der einzige Vollzeittechniker bin“, sagt Tim. „Ich fühle mich dort pudelwohl.“ Doch er möchte sich weiterentwickeln. Deshalb entschied er sich nach seinem Abschluss in Mechatronik für das Programm „Smart Industry Technician“. Diese Entscheidung hat er keine Sekunde bereut. „Man merkt dem Programm an, dass es in Zusammenarbeit mit Unternehmen entwickelt wurde. Die Aufgabenstellungen basieren direkt auf praktischen Fragestellungen, wir besuchen Kurse in Unternehmen und umgekehrt halten diese Gastvorträge bei uns. Auch in dieser Hinsicht sind wir hier auf dem Brainport Industries Campus ideal gelegen. Mehrere Unternehmen sind im selben Gebäude untergebracht. Man kann jederzeit vorbeischauen, wenn man Fragen hat; die Kommunikationswege sind sehr kurz.“

Eine große Entdeckungsreise

Er fährt fort: „Was ich besonders schätze, ist, dass man als Team eine Aufgabe bekommt und dann loslegt. Natürlich gibt es Dozenten, die einen anleiten, aber im Grunde versucht man, mit seinem Team selbstständig eine Lösung zu finden. Wer macht was, was brauchen wir, wer kann helfen? Brauchen wir mehr Wissen über Sensoren? Okay, dann bitten wir ein Unternehmen, uns einen Kurs dazu anzubieten. Es ist eine große Entdeckungsreise.“ Tim arbeitet gern im Team. „Wir haben alle unterschiedliche Hintergründe. Einer kennt sich gut mit Elektrotechnik aus, ein anderer mit IT. Ich zum Beispiel bin stark in Mechanik. Als Studenten lernen wir viel voneinander; wir unterstützen uns gegenseitig.“

Die Kommunikationsfähigkeit wurde stärker.

Tim sagt, er habe sich im letzten Jahr auch in der Kommunikation weiterentwickelt. „Man berät sich mit dem Kunden über das Projekt, arbeitet im Team zusammen: Kommunikation ist sehr wichtig. Das lernt man im Job.“ Dasselbe gilt für Präsentationen. „Am Ende des Projekts präsentiert man dem Kunden die Lösung. Für das erste Projekt haben wir eine einfache Stichpunktliste erstellt. Das nachfolgende Team hat eine schöne, klare und strukturierte Präsentation mit Fotos entwickelt. Wow, dachte ich, so geht’s also. Ihr könnt euch vorstellen, dass unsere Präsentation für das zweite Projekt um einiges besser war. Bei TFT möchte ich Ingenieur werden; die Fähigkeiten, die ich als Smart Industry Technician erlerne, sind ideal, um dieses Ziel zu erreichen.“

Die beste Wahl

Es ist klar: Tim ist begeistert vom Training. Techniker für intelligente Industrieanlagen„Zum ersten Mal in meinem Leben fühlt sich das nicht wie Schule an.“ Er glaubt jedoch, dass das Programm nicht für jeden geeignet ist. „Was genau von einem erwartet wird, ist zu Beginn eines Projekts oft nicht klar. Das findet man im Laufe des Projekts zusammen mit dem Team heraus. Man muss damit umgehen können. Selbst wenn man lieber aus Büchern lernt, ist das Programm möglicherweise nicht die beste Wahl. Wer aber praktisches Lernen mag und eine Karriere im Technologiebereich anstrebt, findet kein besseres Programm als den Smart Industry Technician.“