Timo ist bereits ein Unternehmer im IKT-Bereich.
Er hat sein Diplom noch nicht einmal offiziell erhalten, aber er hat bereits seine ersten Schritte als Unternehmer unternommen – die ersten Rechnungen wurden bereits verschickt.
Timo Cuijpers (19) steht kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung zum Softwareentwickler bei Summa ICT; er muss nur noch eine Prüfung ablegen. Sein Weg zum Ziel war nicht ohne Hindernisse. „Es ist wichtig, dass man rechtzeitig erkennt, worauf es auf dem Weg zum begehrten Diplom ankommt.“ Ein Gespräch mit Timo, dem Geschäftsführer des IT-Unternehmens. Von Best.
Eine maßgeschneiderte Studie
„Mein Vater hat ein eigenes IT-Unternehmen“, beginnt er. „Die Faszination für diese Branche wurde mir also quasi in die Wiege gelegt. Nach einem Praktikum bei meinem Vater startete ich bestens vorbereitet in das IT-Programm von Summa Expert, merkte aber, dass ich mich immer mehr für Programmierung begeisterte. Nach Rücksprache mit den Dozenten konnte ich bereits im ersten Jahr zum Softwareentwickler wechseln. Ich fühlte mich dort sofort wohl. Wer hätte das gedacht? Anfangs dachte ich, es wäre zu kompliziert und nicht besonders interessant. Es ist wirklich bemerkenswert, dass sie mir nach neun Monaten den Wechsel ermöglicht haben. Toll, dass so etwas am Summa College möglich ist.“
Timo landete in einer differenzierten Klasse mit Schülern unterschiedlichen Lerntempos; alle verfolgten dieselbe Leidenschaft in ihrem eigenen Tempo. „Durch meinen Schulwechsel war ich natürlich etwas im Rückstand, daher passte dieser Ansatz perfekt. Alles dreht sich um Selbstständigkeit und persönliche Weiterentwicklung. Ursprünglich wollte ich den verpassten Stoff des regulären Programms nachholen, aber die differenzierte Klasse bot mir die Möglichkeit, in meinem eigenen Tempo zu lernen und mein Studium nach meinen Vorstellungen zu gestalten. Diese Flexibilität und die Unterstützung der Lehrkräfte waren entscheidend für meine Entwicklung. Ich bin richtig aufgeblüht.“
Das Licht rechtzeitig gesehen
Für andere Studenten funktioniert das reguläre Programm besser. Mehr Unterstützung, mehr Anleitung, mehr Orientierung. Auch das ist völlig in Ordnung. „Ich wurde entlassen“, sagt Timo. Und so wunderbar das auch sein mag, es wäre beinahe schiefgegangen. „Ich habe die Grenzen ausgetestet. Kleinigkeiten, wie auf dem Gelände rauchen, herumalbern und zu viele Pausen machen. Das passierte zu oft. Meine Einstellung und Motivation stimmten einfach nicht. Ich ließ mich unter Druck setzen. Ich bewegte mich auf dünnem Eis, verstrickte mich in unerwünschtem Verhalten. Was wollte ich eigentlich mit meinem Studium? Welche Einstellung sollte ich haben? Zeit für Selbstreflexion; das war ein Weckruf. Ich habe die zusätzliche Chance genutzt und den Kurs geändert.“ Timo erzählt von einem Studienweg mit Höhen und Tiefen. Wie dem auch sei, am Ende hielt er seinen Abschluss in den Händen. Und er gründete sein eigenes IT-Unternehmen.
Unternehmerschaft
Timo absolviert seit einigen Monaten ein Praktikum bei der Softwarefirma WEAP in Gemert. Er arbeitete selbstständig mit seinem Freund Jelle, ebenfalls von der Summa ICT. Wir brauchten kaum Anleitung; diese Methode kannten wir bereits aus unserem Differenzierungskurs. Bei WEAP entwickelten wir eine Dokumentationsanwendung, die tatsächlich zum Einsatz kommen wird, und deren Code uns stolz macht. Durch Ausprobieren und Lernen aus Fehlern haben wir etwas geschaffen, auf das wir mit einem guten Gefühl zurückblicken. Wir haben viel dabei gelernt. Wir hätten nach dem Praktikum gerne einen Vertrag bekommen, aber das Unternehmen bot diese Möglichkeit damals nicht an. Irgendwann kam mir die Idee, mich selbstständig zu machen – in einem Raum im Büro meines Vaters. Ich kann Jelle als Freelancer engagieren, was eine super Lösung ist. Ich habe am 1. Januar 2024 mit Uit Best angefangen. Ich designe und entwickle Anwendungen und Websites. Es läuft richtig gut. Die ersten beiden Rechnungen sind unterwegs, und Jelle und ich arbeiten gerade an einer großen Webanwendung. Das Netzwerk meines Vaters war eine enorme Hilfe beim Aufbau des Unternehmens und bei der Gewinnung neuer Kunden.
Fürs Leben gerüstet
Timo möchte sich zukünftig gerne an das Summa College zurückgeben, beispielsweise durch die Betreuung von Praktikanten. „Ich habe während meines Praktikums und der Zeit davor bei Sterrenlaan in Eindhoven sehr viel gelernt. Besonders die Soft Skills haben mich geprägt. Programmieren zu lernen ist sehr wichtig, aber noch wichtiger war, dass ich mich auf das Berufsleben vorbereiten konnte. Ich bin beruflich gewachsen und reifer geworden. Dafür bin ich der Hochschule und meinem Praktikumsunternehmen sehr dankbar. Die fast abgeschlossene Zeit hat mich nachhaltig beeindruckt.“