So können Sie als Gesundheitsfachkraft an den Herausforderungen der Primärversorgung wachsen.
Der Bereich der Pflegeassistenz befindet sich im rasanten Wandel. Die Patienten werden älter und ihre Pflegebedürfnisse komplexer. Gleichzeitig bieten neue Technologien die Möglichkeit, effizienter zu arbeiten. Wie können Sie als Assistenzkraft sicherstellen, dass Sie weiterhin Freude an Ihrer Arbeit haben und für das Gesundheitswesen von morgen gerüstet sind?
Ob Sie als Apothekenhelfer/in, Arzthelfer/in oder Zahnarzthelfer/in arbeiten – Ihre Rolle verändert sich. Charlotte Hulsen, Ausbildungsberaterin für die Primärversorgung bei Summa, bestätigt dies: „Assistenten/Assistentinnen sind nicht nur das erste Glied in der Gesundheitsversorgung, sondern auch das Bindeglied zwischen Patient/Patientin, Fachkraft und Praxis. Ihr Aufgabenbereich ist umfassender geworden und damit bedeutungsvoller und interessanter.“
Herausforderungen und Chancen
Pflegeassistenten betreuen zunehmend ältere Patienten. „Ältere Patienten leiden oft an mehreren Erkrankungen und benötigen daher intensivere Pflege“, erklärt Charlotte. „Sie sind zudem anfälliger für Komplikationen. Dies erfordert Fachkompetenz, Belastbarkeit und Teamfähigkeit.“ Gleichzeitig spielen die zunehmende Komplexität der Pflege, die Digitalisierung und der Einsatz neuer Technologien eine Rolle, und viele Patienten in der Region sprechen eine andere Sprache. „Dafür sind neue Kompetenzen notwendig. In einer nachhaltigen, patientenzentrierten Pflegepraxis sind Empathie und klare Kommunikation wichtiger denn je. Als Pflegeassistent können Sie durch Ihre Interaktionen mit den Patienten einen entscheidenden Beitrag leisten.“
Kurzkurse machen dich stärker
Medizinische Fachangestellte können bei Summa praxisorientierte Kurse belegen, die diese Entwicklungen aufgreifen. „Es handelt sich dabei um kurze Kurse und Schulungen mit mehreren Einheiten“, erklärt Charlotte. „Man kann beispielsweise einen Triage-Kurs besuchen, um selbstständiger zu werden, berufsbezogenes Englisch lernen oder den effektiven Umgang mit Medizintechnik erlernen. Zahnarzthelferinnen können einen Kurs in Kieferorthopädie belegen, um ihr Wissen zu vertiefen. Und Apotheken können Mitarbeiter der pharmazeutischen Logistik schulen, um Apothekenhelferinnen und -helfer zu entlasten. Von dort aus können diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch selbst Apothekenhelferinnen und -helfer werden.“
Die Werke werden weiterentwickelt
In der Primärversorgung sind Pflegeassistenten die treibende Kraft – heute und in Zukunft. „Aufgrund der alternden Bevölkerung steigt der Pflegebedarf stetig“, erklärt Charlotte. „In einem angespannten Arbeitsmarkt ist es daher wichtig, Personal zu halten. Weiterbildungen tragen dazu bei. Wer sich weiterbildet, ist motivierter, zufriedener, leistungsfähiger und erbringt bessere Leistungen. Das sehen wir immer wieder in Forschung und Praxis.“
Möchten Sie Ihre Karriere als Pflegehelfer/in in Ihrem Fachgebiet weiterentwickeln? Informieren Sie sich über unsere Programme und Kurse oder kontaktieren Sie Charlotte Hulsen unter eerstelijnszorg@summacollege.nl oder +33 6 28485651. Sie hilft Ihnen gerne weiter und informiert Sie auch über Fördermöglichkeiten.