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Brainport Wissensfestival: eine Inspirationsquelle für die technische Bildung

04. Juli 2025

Je früher junge Menschen mit Technologie in Berührung kommen, desto wahrscheinlicher entscheiden sie sich für eine technische Ausbildung. Das „Unbekannte“ wird oft nicht in Betracht gezogen oder gewählt. Doch wie können Sie als Lehrkraft sicherstellen, dass der Technologiebildung genügend Aufmerksamkeit und Raum gegeben wird?

Marloes van den Reek und Mark van der Voort sind beide Dozenten im Studiengang „Teaching Assistant“. Letztes Jahr initiierten sie ein gemeinsames Projekt, das die Kluft zwischen Lehrassistenten und Technologie im Primarbereich überbrückt. Im Rahmen des Brainport Knowledge Festivals möchten sie die Teilnehmenden ihres Workshops inspirieren und die Verbindung zwischen Bildung und Technologie näher beleuchten. 

Mehr Aufmerksamkeit für Technologie 

Marloes und Mark sehen, dass im Bereich der (Technologie-)Bildung viel von Lehrkräften verlangt wird. Marloes: „Mark und ich unterrichten Studierende im Programm für Unterrichtsassistenten, die im Unterricht mitwirken werden. Das brachte uns auf die Idee, wie unsere Studierenden helfen könnten, Verbindungen herzustellen, den Überblick zu behalten, ihre Möglichkeiten aufzuzeigen und Technologieaktivitäten auf zugängliche Weise anzubieten und zu betreuen. Wir haben das Co-Creation-Projekt ins Leben gerufen und unsere Studierenden innerhalb von zehn Wochen darin geschult, Technologieaktivitäten für verschiedene Kurse durchzuführen.“ 

Ideen sammeln und sich inspirieren lassen 

„Die Vorbereitung bestand aus zwei Teilen: Inspiration finden und Begeisterung für Technologie entwickeln“, erklärt Mark. „Wir haben bereits festgestellt, dass unsere Studierenden generell wenig Affinität zu Technologie haben.“ Der beste Weg, Inspiration zu finden und sich für Technologie zu begeistern, ist, sie selbst zu erleben. Deshalb besuchten die Studierenden die Ontdekfabriek (Entdeckungsfabrik), Summa Techniek auf dem Brainport Industries Campus sowie Unternehmen in der Region.  

Technologie ist allgegenwärtig.  

Technologieprojekte rufen oft Bilder von Großprojekten, Maschinen und komplexen Anlagen hervor. Im Workshop zeigen Mark und Marloes ihren Schülern, dass Technologie allgegenwärtig ist und auch im Kleinen Anwendung finden kann. Von Ballonautos bis hin zum Bau von Häusern aus Aluminiumplatten und Legosteinen – Technologie muss nicht groß sein, um Wirkung zu zeigen. 

Ein Gastdozent hielt eine Unterrichtsstunde zum Thema Wasserdruckrakete, die mit einer Fahrradpumpe betrieben wird. Dies ist ein hervorragendes Beispiel für eine Technologieaktivität, die zwar nicht besonders anspruchsvoll ist, aber Grundschulkinder begeistert. Mark ist überzeugt, dass seine Schüler der Schlüssel zum Erfolg sind. „Ich denke, wenn wir unsere Schüler für Technologie begeistern können, geben sie diese Begeisterung auch im Unterricht weiter. Dann sind wir auf dem richtigen Weg.“ 

Workshop: Co-Creation-Technologien in der Primarbildung  

Beim Brainport Knowledge Festival fordern Marloes und Mark die Teilnehmenden in einem Workshop dazu auf, Technologiebildung im Unterricht inspirierend und effektiv umzusetzen. „Wir wollen ihnen nicht einfach nur die Möglichkeiten aufzeigen, denn die können sie selbst erkennen. Wir werden ein Brainstorming veranstalten, um herauszufinden, was sie begeistert und wen sie einbeziehen können. Ziel ist es, die Vielfalt der Ideen und ihre praktische Umsetzung aufzuzeigen. In der moderierten Session werden die Teilnehmenden selbst aktiv, entwickeln Ideen und suchen nach Kooperationsmöglichkeiten.“ 

Gemeinsam stärker in der Technologie 

Für Mark und Marloes ist die wichtigste Erkenntnis aus all dem, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zum Erfolg ist. Sie hoffen, dass die Workshop-Teilnehmer den Wert gemeinsamer Anstrengungen und Schritte hin zu einer Zukunft erkennen werden, in der Technologie und Bildung Hand in Hand gehen. 

Mark: „Wir erwarten keine konkreten Pläne für den nächsten Tag, aber wir erwarten einen ersten Schritt hin zu häufigerem Austausch untereinander und die Erfahrung, wie einfach es ist, auf Menschen in der Umgebung zuzugehen, anstatt das Rad neu zu erfinden.“