Drohnen-Challenge 2024: erneut ein hohes Niveau
Sechs Studententeams von Fontys, Avans (in diesem Jahr zum ersten Mal) und Summa präsentierten am 3. Juli 2024 auf dem Brainport Industries Campus im Rahmen des Finales der Drone Challenge ihre selbst entworfenen und gebauten Drohnen der Jury und der Öffentlichkeit.
MBO und HBO lernen voneinander
Studierende der beruflichen und höheren Fachausbildung arbeiten in Teams zusammen. Gemeinsam haben sie 20 Wochen lang ihre eigenen Transportdrohnen entwickelt, gebaut und optimiert. Summa-Student Bjarne van der Meeren musste dafür mit seinem Arbeitgeber Absprachen treffen. „Ich belege den Studiengang Zerspanungstechnik (BBL), der einen Tag Unterricht an der Summa und vier Tage Arbeit bei VDL GL Precision umfasst. Die zusätzlichen Stunden, die ich für die Drohnen-Challenge investiere, kompensiere ich durch Überstunden. Man muss sich wirklich anstrengen“, lacht Bjarne. „Neben dem Bau einer Drohne ist die Zusammenarbeit mit anderen Studierenden anderer Schulen besonders interessant. Es ist toll, voneinander zu lernen.“
Greifer-Herausforderung
Vor dem Flug steht eine gründliche Prüfung ihres Greifersystems (vollständige Bezeichnung: Greif-/Aufnahme- oder Verschiebemechanismus) an. Kann irgendein System die vom Sponsor K3D gedruckten Metallobjekte aufnehmen? Jurymitglied Jasper Sluis (New Business Creators): „Die Studierenden haben innovative Lösungen entwickelt. Besonders beeindruckend waren die Silikongreifer, die sich durch Luftdruck verformen lassen. Auch das Schweißsystem ist fantastisch. In einem Brainstorming forderten wir sie auf, alle ihre bisherigen Ideen loszulassen und völlig unkonventionell zu denken. Sie entwickelten ein System, bei dem das Metallobjekt durch Schweißen mit der Drohne verbunden wird. Genial!“
Alles liegt in der Luft
Endlich dürfen die Teams ihre Drohnen fliegen lassen. Der Parcours ist anspruchsvoll, und jedes Team muss mehrere Aufgaben bewältigen. Die Drohnen navigieren mit unterschiedlichem Erfolg durch das gesicherte Areal. Dem vierten Team widerfuhr ein Unglück. Nach dem Zusammenstoß mit einem hohen Objekt hielten sie es für eine gute Idee, die Drohne samt Schweißgerät und Akku durch den Ring zu werfen. Die Landung führte zu einer schnellen, ungeplanten Demontage, wodurch der Akku Feuer fing. Aufgrund der entstehenden Rauchentwicklung mussten alle evakuiert werden, und der Wettbewerb konnte leider nicht fortgesetzt werden. So ist das eben. Enttäuschung für ein Team, das keine Flugzeit bekam, aber auch Stolz für alle Teilnehmer auf das Erreichte und Gelernte.
Keine Verlierer
Beim geselligen Abschlussempfang wurden verschiedene Preise verliehen. Team 6 sicherte sich den Hauptpreis. Ihre Drohne flog wie eine Rakete über den Parcours, unterstützt durch eine ebenso simple wie geniale Lösung: einen Parksensor, der die Nähe zu Objekten anzeigte. Damit ließen sie die anderen Teams weit hinter sich. Die Übergabe des großen Pokals wurde mit einem breiten Lächeln entgegengenommen.
Möchtest du teilnehmen? Besprich das mit deinem Mentor.
Möchtest du an der Drone Challenge 2025 teilnehmen? Dann überlege, ob ein Programm von Summa Engineering oder Summa Techniek das Richtige für dich ist. Studierende können sich an ihren Mentor oder an Patrick Fonken unter [E-Mail-Adresse fehlt] wenden. patrick.fonken@summacollege.nl.