Neues Orientierungsprogramm hilft jungen Menschen bei der Wahl eines technischen Studiengangs
Mit seinem Technologie- und Ingenieurorientierungsprogramm reagiert Summa auf den wachsenden Bedarf an technischen Fachkräften in der Brainport-Region. Das Programm führt Studierende in verschiedene technische Disziplinen wie Mechatronik, Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) und Fahrzeugtechnik ein. So können sie ihre Talente und Interessen entdecken und eine zukunftsfähige Studienwahl treffen.
„Wir beobachten, dass es manchen jungen Menschen schwerfällt, den passenden Studiengang zu wählen“, sagt Willy Ickenroth, Bildungsdirektor bei Summa Engineering. „Das betrifft verschiedene Branchen, insbesondere aber den Technologiebereich. Oft spielt Unwissenheit eine Rolle: Wer noch nie mit Fahrzeugtechnik zu tun hatte, weiß nicht, ob sie das Richtige für ihn ist. Mit unserem Orientierungsprogramm möchten wir jungen Menschen, die sich noch nicht sicher sind, ob sie eine technische Ausbildung anstreben sollen, die Möglichkeit geben, die verschiedenen technischen Bereiche kennenzulernen.“
Potenzielle Studierende inspirieren
Im Orientierungsprogramm Technologie und Ingenieurwesen erhalten die Studierenden Einblicke in verschiedene technische Programme der Summa (Niveau 3 und 4 der Berufsausbildung). So bekommen sie Informationen zu Metalltechnik, Elektrotechnik und Installationstechnik, Laborarbeit, Ingenieurwesen, Fahrzeugtechnik, Verfahrenstechnik und Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT). „Sie bearbeiten dort Aufgaben und werden von unseren Dozenten betreut. Dadurch können sie selbst herausfinden: Passt das zu mir? Macht es mir Spaß? Und fühle ich mich hier wohl?“ Sie besuchen auch Unternehmen, die zu dem von ihnen gewählten Programm passen. „So sehen die Studierenden, wo sie nach dem Abschluss arbeiten können. Ich halte diese Unternehmensbesuche für unglaublich wichtig. Nach einem technischen Abschluss stehen einem so viele verschiedene Arbeitsplätze offen. Wir möchten den Studierenden diese Vielfalt aufzeigen.“
Sich selbst kennenlernen
Ein Tag pro Woche ist Fächern wie Niederländisch, Englisch, Mathematik und Staatsbürgerkunde sowie der Berufsorientierung und der Entwicklung persönlicher Kompetenzen gewidmet. „Am Ende des Programms sollen die Studierenden sagen können: Ich weiß jetzt, was ich kann und was ich will. Deshalb ist es so wichtig, sich selbst kennenzulernen und zu reflektieren.“ Wenn sich ein Studierender während des Programms für einen Studiengang entscheidet, prüfen wir, ob er sich direkt einschreiben kann. „Manche technische Studiengänge ermöglichen das. Manchmal muss man etwas länger warten. Und wenn der Studierende lieber zuerst ein Praktikum absolvieren möchte, unterstützen wir ihn auch dabei.“
Nachhaltige Studienwahl
Das Programm richtet sich an junge Menschen mit einem Sekundarschulabschluss oder einem Hochschulzugangsberechtigung (HAVO-Niveau 3-4). Es ist auch für MBO-Studierende gedacht, die maximal ein Jahr eines Programms des Niveaus 3 oder 4 absolviert haben. „Und denen die Wahl eines Studiengangs deshalb schwerfällt“, fügt Willy hinzu. „Selbst nach dem Besuch von Tagen der offenen Tür.“ Laut dem Bildungsdirektor verhindert das Programm, dass junge Menschen übereilte Entscheidungen treffen, die sich später als unpassend erweisen. „Manchmal wird ein Studiengang aufgrund der Empfehlung anderer gewählt. Wenn sich dann herausstellt, dass er doch nicht passt, brechen die Studierenden das Studium trotzdem ab. Dieses Programm hilft ihnen, zunächst herauszufinden, was wirklich zu ihnen passt, damit die endgültige Studienwahl nachhaltiger ist.“
Regionale Auswirkungen
Mit dieser Initiative trägt Summa dazu bei, technisches Fachpersonal zu gewinnen. „Der Bedarf an qualifizierten Technikern wächst in der Brainport-Region. Mit diesem Orientierungsprogramm möchten wir mehr Studierende für Technologie begeistern.“ Das Programm basiert auf dem Beethoven-Projekt, in dessen Rahmen regionale Vereinbarungen zur Ausbildung zusätzlicher Fachkräfte für die Halbleiterindustrie und ihre Zulieferer getroffen wurden. „Wir haben unser Programm bewusst erweitert, denn um technisches Fachpersonal für die Halbleiterindustrie zu gewinnen, muss man ein breites Spektrum an potenziellen Kandidaten ansprechen.“ Die Idee ist, dass auch andere Berufsbildungseinrichtungen diesen Ansatz übernehmen können. „Meiner Meinung nach sollte dieses Programm nicht nur Studierenden in der Brainport-Region, sondern auch darüber hinaus angeboten werden. Deshalb teilen wir unsere Erfahrungen mit diesem Technologieprogramm mit anderen Berufsbildungseinrichtungen. Lasst uns voneinander lernen, um die Herausforderungen im Technologiesektor gemeinsam zu meistern.“
Das Orientierungsprogramm für Ingenieurwesen und Technologie beginnt im August, und die ersten zwanzig Bewerbungen sind bereits eingegangen. Weitere Informationen und das Bewerbungsformular finden Sie auf der Summa-Website.