Das Orientierungsprogramm hat mir das Wissen und die Kontakte vermittelt, um die richtige Studienwahl zu treffen.
Informatik oder Mechatronik studieren? Für Tom de Rooij (18) war dies nach seinem Schulabschluss die Frage, die ihm keine Antwort gab. Sicher war, dass er etwas mit Technologie machen wollte. Doch Technologie ist ein weites Feld. Als seine Eltern online das Orientierungsprogramm für Ingenieurwesen und Technologie Als sie auf etwas von Summa stießen, war Tom ebenfalls sofort begeistert. „Ich dachte: Vielleicht finde ich etwas, das ich noch nicht gesehen habe.“
Das Orientierungsprogramm bot Tom genau das, was er brauchte: Zeit und Raum, um herauszufinden, welchen Weg er einschlagen wollte. Sechs Monate lang besuchte er zweimal wöchentlich verschiedene Kurse, von Mechatronik und Elektrotechnik bis hin zu Informations- und Kommunikationstechnologie. Ein Tag pro Woche war seiner persönlichen Weiterentwicklung gewidmet, und donnerstags standen Firmenbesuche bei wichtigen Technologieunternehmen wie SPIE auf dem Programm. „Ich konnte wirklich einen Blick hinter die Kulissen werfen. Nebenbei erwarb ich auch Zertifikate, die man braucht, um überhaupt in diesen verschiedenen Unternehmen arbeiten zu dürfen, wie zum Beispiel die VCA-Zertifizierung.“
Rätsel lösen und bauen
Die Mechatronik-Werkstatt auf dem Brainport-Industriecampus war für Tom etwas ganz Besonderes. Zahnräder millimetergenau platzieren, ein Rätsel lösen. „In solchen Momenten denkt man nicht nach, sondern arbeitet mit den Händen. Genau das gefällt mir daran. Man baut etwas und sieht sofort die Ergebnisse. Ich genieße einfach die Herausforderung, das zu erreichen! Das habe ich schon empfunden, als ich mit technischen Legos gespielt habe.“
Die logische Übereinstimmung
Ein Gespräch mit der Informatiklehrerin Joan gab schließlich den Ausschlag. „Im Grunde ist Informatik eher theoretisch und erfordert selbstständiges Arbeiten am Bildschirm. Ich arbeite lieber praktisch.“ Hinzu kam, dass Tom während des Orientierungsprogramms auf der berufsorientierten Ebene (MBO) bemerkte, dass ihm die Grundlagenfächer leichtfielen. Er entschied sich schließlich für ein weiterführendes Studium: Mechatronik an der Fontys University. „Es ist ein Studiengang, der Elektrotechnik, Maschinenbau und Informatik kombiniert. Er ist unglaublich interessant; man belegt quasi drei Kurse gleichzeitig. So bleiben mir später alle Wege offen.“
Tom empfiehlt das Programm auch anderen, selbst wenn diese eine höhere berufliche Ausbildung anstreben. „Man bekommt Einblicke in die praktische Arbeitsweise. Bald werde ich Zeichnungen für die Monteure anfertigen, daher ist es hilfreich, zu verstehen, woran sie arbeiten. Das Programm hat mir das Wissen und die Kontakte vermittelt, die ich für die richtige Studienwahl brauchte. Darüber bin ich sehr froh.“
Ein wunderschönes Ergebnis des Beethoven-Projekts
Das Engineering and Technology Orientation Program von Summa hilft jungen Menschen, die sich noch nicht sicher sind, welches Studienfach sie wählen sollen, gezielt einen Einblick in die gesamte Bandbreite des Ingenieurwesens zu erhalten, damit sie mit größerer Zuversicht ein weiterführendes Bildungsprogramm wählen können, sei es auf MBO- oder HBO-Niveau.
Diese Aktivitäten werden unter anderem durch den Nationalen Talentförderplan für die Mikrochip-Industrie ermöglicht. In der Brainport-Region bündeln die TU Eindhoven, Fontys, Summa, Ter AA Brainport Development und die Partnerorganisationen ihre Kräfte mit der Regierung und der Wirtschaft unter dem Namen „Talent voor Semicon“. Gemeinsam bilden wir bis einschließlich 2030 Tausende von Nachwuchskräften für die Mikrochip-Industrie aus. Damit stärken wir die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Niederlande und der Brainport-Region als Hightech-Region.