Der Einsatz von Hybrid-Technologien im Unterricht macht unsere Bildung präziser, aktueller und ansprechender.
Cybersicherheit, Internet der Dinge, DevOps: Diese Bereiche entwickeln sich rasant. Um den Studierenden eine möglichst praxisnahe Ausbildung zu bieten, arbeitet Summa ICT mit Lehrkräften zusammen, die hybride Technologien einsetzen. „Wenn jemand erst gestern an einem Firmenprojekt gearbeitet hat, verleiht das dem Unterricht eine ganz neue Dimension“, so Direktorin Patricia van der Linden-Straatman.
Nehmen wir DevOps, einen Prozess, bei dem Entwickler (Entwicklung) und Administratoren (Betrieb) eng zusammenarbeiten, um bessere Software zu liefern. „Das Thema kam zwar in unseren Lehrveranstaltungen vor, hatte aber keinen festen Platz im Lehrplan“, sagt Bildungsleiter Johan Smulders. „Unser jetziger Dozent für Hybrid-Lehre betonte die Bedeutung für die Berufspraxis. Gemeinsam entwickelten wir einen Kurs, den er nun den MBO-Studierenden anbietet. Wir sagen also im Grunde: Seht her, das ist relevant für Unternehmen, und deshalb lernt ihr es auch.“ Patricia ergänzt: „Wir fragen unsere Dozenten für Hybrid-Lehre immer: Welche Kompetenzen braucht der Student, der bald euer Kollege sein wird? Was fehlt in unserem Lehrplan? Ihr Feedback ist unglaublich wertvoll. Es macht unsere Ausbildung präziser, aktueller und ansprechender.“
Unterschiedliche Erwartungen
Letzteres zeigt sich deutlich in der Praxis. „Die Schüler sind wirklich begeistert“, sagt Johan. „Sie sehen den Lehrer mit anderen Augen. Das merke ich an ihren Fragen und Geschichten.“ Auch die Lehrkräfte, die mit hybriden Technologien arbeiten, profitieren sehr davon, beobachtet er. „Energie, Spaß, neue Fähigkeiten“, zählt er auf. „Diese Lehrkräfte kommen oft sehr enthusiastisch. Sie möchten ihr Fachwissen unbedingt weitergeben.“ Genau darin liegt aber auch eine potenzielle Gefahr. „Die Erwartungen weichen manchmal von der Realität ab.“
Ein Kumpel für alle
Wie unterscheiden sich also Erwartungen und Realität? „Es scheint einfach: Man stellt sich einfach vor eine Gruppe Schüler und unterrichtet. Doch hinter einer guten Unterrichtsstunde stecken viele didaktische Entscheidungen. Wie strukturiert man sie? Wie bindet man die Schüler aktiv ein? Was kann man von ihnen erwarten, was nicht? Wir unterstützen sie dabei.“ Hilfreich ist auch, dass die Lehrkräfte für den Hybridunterricht, bevor sie sich dem Unterricht anschließen, … Summa ICT Sie beginnen mit einem Hospitationstag. Danach wird ihnen ein Mentor zugeteilt, ein Kollege, an den sie sich jederzeit wenden können. „Auch Hybridlehrer unterrichten ausschließlich unter Aufsicht“, erklärt Patricia. „Die Annahme, sie seien billige Arbeitskräfte oder eine Lösung für den Lehrermangel, ist also absolut falsch.“
Die Kollegen stellen unzählige Fragen.
Die Umstellung auf das Hybridmodell erfordert etwas Eingewöhnungszeit, aber auch für Johan und Patricia war es ein Prozess des Ausprobierens und Anpassens. „Am Anfang mussten wir erst einmal suchen“, sagt Johan. „Aber je länger jemand dabei ist, desto deutlicher werden seine fachlichen Stärken. Dann kann man ihn viel effektiver einsetzen.“ Da Hybridlehrer oft nur einen halben Tag pro Woche anwesend sind, kann es auch eine Herausforderung sein, wirklich Teil des Teams zu werden. Bei Summa ICT geschieht das jedoch ganz natürlich. „Unser Team ist wirklich daran interessiert, was diese Leute aus ihrem Berufsfeld mitbringen. Sie stellen manchmal wirklich viele Fragen“, lacht Johan.
Aufruf an die Arbeitgeber
Die Umstellung auf das Hybridmodell erfordert etwas Eingewöhnungszeit, aber auch für Johan und Patricia war es ein Prozess des Ausprobierens und Anpassens. „Am Anfang mussten wir erst einmal suchen“, sagt Johan. „Aber je länger jemand dabei ist, desto deutlicher werden seine fachlichen Stärken. Dann kann man ihn viel effektiver einsetzen.“ Da Hybridlehrer oft nur einen halben Tag pro Woche anwesend sind, kann es auch eine Herausforderung sein, wirklich Teil des Teams zu werden. Bei Summa ICT geschieht das jedoch ganz natürlich. „Unser Team ist wirklich daran interessiert, was diese Leute aus ihrem Berufsfeld mitbringen. Sie stellen manchmal wirklich viele Fragen“, lacht Johan.