Individuelle Lernwege in der privaten Sicherheit
Bei Summa Security können Studierende des Programms für private Sicherheitsdienste ihren individuellen Lernweg gestalten. Sie können sich wöchentlich anmelden, die gewünschten Module auswählen und ihr Studium beschleunigen oder verlangsamen. Die Abschlussfeiern finden monatlich statt. Damit ist Summa Security landesweit führend im Bereich flexibler Ausbildung.
Fotos oben und unten: Schüler üben ihre Fähigkeiten in einer Rollenspielübung. Der Lehrer im gelben Hemd wird wegen unangemessenen Verhaltens ermahnt. Dies kann beispielsweise das Ignorieren einer Schulregel durch weniger erfahrene Schüler oder komplexes aggressives Verhalten durch fortgeschrittenere Schüler umfassen.
„Jeder lernt in seinem eigenen Tempo“, sagt Lehrerin Elise van Eijk. „Jeder hat unterschiedliche Lernbedürfnisse und -stile. Wir gehen stets auf die individuellen Bedürfnisse ein. Das ist ungemein wertvoll für die Schüler: Sie fühlen sich gehört und wahrgenommen, sie haben einen Platz, an dem sie sich wohlfühlen, und sie können sie selbst sein. Ich denke, es ist enorm wichtig, dass sich Menschen sicher und geborgen fühlen. Wer das so empfindet, befürwortet ganz natürlich personalisierte Lernwege und vermittelt dieses Konzept auch seinen Schülern. Wir alle haben traditionell unterrichtet, und der Übergang war ein Lernprozess. Aber wir haben eine neue Kultur angenommen, die wir voll und ganz unterstützen.“
Eine maßgeschneiderte Studie
Im Programm für private Sicherheitsdienste können Studierende jederzeit einsteigen. Sie kombinieren vier Tage Arbeit mit einem Tag Schule. Nach Abschluss aller Module können sie das Programm sofort beenden. Dies unterscheidet sich deutlich von der üblichen Praxis, nach mehreren Jahren erst nach dem Sommer zu beginnen und im Juni abzuschließen.
BOL-Studierende beginnen in der Regel zweimal jährlich, im September und im Januar. Individuelle Starttermine sind jedoch nach Absprache möglich. Elise: „Sie sind viel häufiger in der Schule und durchlaufen ein gemeinsames Programm, in dem sie sich untereinander, das Programm, den Sektor und die verschiedenen Fachrichtungen kennenlernen. Danach kann jeder in seinem eigenen Tempo Fortschritte machen. Wir begleiten und lassen los, je nachdem, was jeder Einzelne braucht. Die Studierenden stimmen ihren Weg mit ihren Coaches ab: Wie gehe ich vor? Manche sind sehr selbstständig, andere benötigen mehr Unterstützung. Das ist völlig in Ordnung.“
Eine wachsende Bewegung
Die Studierenden arbeiten individuell an ihren Lernzielen, tauschen sich aber bei Bedarf untereinander aus. „Die Gruppen bilden sich ganz natürlich“, sagt Elise. „Jede Woche lernen wir neue Leute kennen. Von jungen Leuten, die gerade die High School abgeschlossen haben, bis hin zu 67-Jährigen, die neu ins Programm einsteigen. Die Vielfalt ist enorm.“
Theorie- und Praxisprüfungen finden flexibel statt. Wer die Ausbildung erfolgreich abschließt, muss nicht auf einen festen Termin im Jahr warten. Jeden Monat veranstaltet das Team von Private Security eine Abschlussfeier. Familienangehörige, Ausbildungsunternehmen und Praxisanleiter sind herzlich willkommen. „Jeder verdient Anerkennung“, sagt Elise stolz. „Und natürlich spielt es keine Rolle, ob man die Ausbildung schnell abgeschlossen hat oder mehr Zeit benötigt hat.“
Das Team von Private Security sieht flexible und personalisierte Weiterbildung nicht als Experiment, sondern als wachsende Bewegung. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Dazu braucht es eine gemeinsame Vision, Vertrauen, Offenheit und eine positive Einstellung. Wir lernen und entwickeln uns gemeinsam mit der Branche stetig weiter. Jeden Monat, wenn ein neuer Student seinen Abschluss macht, applaudieren wir stolz mit dem gesamten Team. In solchen Momenten wissen wir: Genau deshalb machen wir das.“
Siehe auch diesen früheren Artikel: Sicherheitskräfte in Ausbildung erhalten eine flexible Ausbildung