Ich habe eine höhere berufliche Ausbildung für diesen Studiengang abgelehnt.
Daan Polder
Studentenlabor für Musikproduktion
„Jeden Schultag fahre ich von Utrecht nach Eindhoven zum Musikproduktionslabor. Ich kann euch sagen, die Fahrt lohnt sich auf jeden Fall.“ Daan Polder (22) hatte schon immer eine Leidenschaft für Musik. Während seines Auslandsjahres in Amerika wurde er von Freunden inspiriert, seinen Traum zu verwirklichen. „Es war keine leichte Entscheidung. Ich war bereits an einer Fachhochschule angenommen worden. Ich gab diese Sicherheit auf, in der Hoffnung, in ein Musikstudium aufgenommen zu werden. Denn natürlich gab es keine Garantie.“
Eine Musikschule in Amsterdam wäre angesichts der Reisezeit die logischere Wahl gewesen. Aber ich hatte ein gutes Gefühl bei den Lehrern und dem Vorsprechen im Music Production Lab. Man fühlt sich dort sofort wohl, und die Lehrer sind sehr herzlich. Für mich war die Entscheidung einfach, und ich bin immer noch sehr glücklich damit.
Die meisten Studierenden, die sich für das Music Production Lab anmelden, wollen Musik produzieren, berühmt werden und die Welt bereisen. Daan hat jedoch gelernt, dass viel mehr möglich ist. „Im Rahmen des Autonomous-Projekts arbeitet man einen halben Tag pro Woche an Musik und Studienaufgaben. In dieser Zeit habe ich Videospielmusik, Material für einen Audi-Werbespot und Filmmusik komponiert. Man wird wirklich aus seiner Komfortzone herausgefordert und erschafft etwas völlig anderes als das, was man gewohnt ist.“
Ihr präsentiert eure Arbeiten in der Prüfungswoche. Das ist die Gelegenheit für alle Studierenden, ihre selbstkomponierten Tracks vorzustellen. Es ist inspirierend, anderen zuzusehen, neue Inspiration zu gewinnen und Elemente für die eigene Musik wiederzuverwenden. Wir motivieren uns gegenseitig. Das ist das Tolle an diesem Programm.